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Reise-Info Chile - K

Kunsthandwerk

Auf heimischen Handwerksmärkten (Ferias de Artesanía) werden regionale Produkte aus Wolle, Leder, Ton, Holz, Korbmöbel, Silver und Kupfer angeboten. Produkte, die aus Lapislázuli, einem blauen Halbedelstein, der nur in Afghanistan und Chile vorkommt, gemacht werden, sind eine chilenische Spezialität. Dieser Stein wird gemeinsam mit Silber und anderen Materialien kunstvoll verarbeitet. (Workshops/Geschäfte in Santiagos Bezirk Bellavista, wird auf den meisten Kunstmärkten verkauft).

Märkte in Santiago

  • Santa Lucia: An der Ecke von Alameda und Carmen, im Zentrum. Gegenüber, in einer Höhle im Berg Santa Lucía, etwas versteckt, befindet sich der besuchenswerte Mapuche Kunstmarkt.
  • Bellavista: An der Ecke Pío Nono und Santa María/Bellavista, gewöhnliche Waren, gute Preise. Die Straßen Pío Nono und Antonia López de Bello sind voll von kleinen Ständen Freitag- und Samstagabend, sowie sonntags den ganzen Tag.
  • Los Dominicos: Av. Nueva Apoquindo 9085, Las Condes, ehemaliges dominikanisches Kloster, ist gut für einen Sonntagsausflug. Geschmackvolle Produkte, höhere Preise, gute Qualität. Montags geschlossen.
Dörfer des Kunsthandwerks

  • Pomaire: Ein lebhaftes Töpferdorf auf halben Weg von der Hauptstadt bis an die Küste auf der Autopista del Sol. (ca. 80 km von Santiago). Dunkles Steingeschirr in rauen Mengen: rustikale Schüsseln, runde Krüge, fröhliche Figuren, alles zu einem angemessenen Preis. Eine andere Spezialität von Pomaire sind die Riesenempanadas, jede ein Gewicht von über ein Kilo. Busse fahren vom Busbahnhof San Borja.
  • Doñihue: Dieses Dorf, ca. 20 km westlich von Rancagua ist die geheime Hauptstadt der Huasos. Dort werden ihre fantasievollen Umhänge (chamantos, mantas), cummerbunds und Gürtel gewoben und zu hohen Preisen verkauft. Busse fahren von Rancagua.
  • Chimbarongo: Praktisch direkt an der Panamericana verkaufen die berühmten Korbmöbel Flechter ihre zahlreichen und billigen Waren: Behälter jeglicher Art, Puppen und Dekorationsstücke, wie Wohnzimmereinrichtung. 18 km südlich von San Fernando.
  • Rari: Zwischen den Thermalquellen von Quinamávida und Panimávida, östlich von Linares hat die bescheidene Stadt Rari eine seltene Tradition entwickelt: Kunstwerke aus getrocknetem Pferdehaar, vor allem kleine Hexenpuppen.
  • Chillán: Während Chillán kein Dorf, sondern eine mittelgroße Stadt und somit kein Muss ist, gibt es dort wohl den schönsten Markt Chiles: Früchte, Gemüse, Handwerk und Huasos Hüte – sehr viel Auswahl.
  • Quinchimalí: Töpferdorf 35 km westlich von Chillán, viel weniger Hektik als in Pomaire, trotzdem genauso viele schöne Produkte aus braunem und schwarzem Kupfer. Busse fahren von Chillán.